Anmeldung -
Internationale Meisterkurse 2021

27. internationales Musikfestival
4. September - 24. Oktober 2021

 

 

Die genauen Termin entnehmen Sie bitte weiter unten direkt bei der Auswahl des Kurses.

Gebühren (aktive Teilnahme)

Für alle Teilnehmer der Kurse
Orgel, Flöte, Violine, Lied und Violoncello
sind die Kurse „Kammermusik“ und „neue Musik“ kostenlos zusätzlich buchbar.

Bitte beachten Sie: die Anmeldung gilt als bestätigt bei Zahlungseingang auf unser Konto. Die Kontodaten erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung per E-Mail.

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HINWEIS

Die Kurse Lied, Cello und Querflöte können nicht mehr gebucht werden, da sie bereits ausgebucht sind.

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Die Dozenten
der internationalen Meisterkurse 2021

 

Liedgestaltung & Querflöte - KURSE BEREITS AUSGEBUCHT

Prof. Gerold Huber

© Marion Koell

Der international renommierte Pianist und zweimalige „Echo-Preisträger“ (2002 und 2004) Gerold Huber wurde 1969 in Straubing geboren. 1998 erhielt er in Paris den Prix International Pro Musicis. 2001 war er Preisträger beim Internationalen Klavierwettbewerb Johann Sebastian Bach in Saarbrücken. Als Liedbegleiter gastiert Gerold Huber bei so bedeutenden Festivals wie den Schubertiaden in Schwarzenberg / Österreich, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Er ist Professor an der Musikhochschule Würzburg.

Violine

Prof. Ingolf Turban

Prof. Ingolf Turban

Solist in den Philharmonien von Berlin und München, im Kennedy Center in Washington, in der New Yorker Avery Fisher Hall, in der Züricher Tonhalle, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins oder der Mailänder Scala, mit Dirigenten wie Sergiu Celibidache, Charles Dutoit, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Jun Märkl und Marcello Viotti, trägt er neben den Werken der großen Violinliteratur ein zum Teil nie gehörtes Repertoire in die Welt. Sein umfangreiches Repertoire aller Stilrichtungen ist mittlerweile auf über 40 CD-Produktionen dokumentiert. Einst viel beachtete Ersteinspielungen, sind viele Werke heute in den gängigen Konzertbetrieb eingeflossen. Im Jahre 2006 folgte Ingolf Turban dem Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in München.

Querflöte

Prof. Anne-Cathérine Heinzmann

Die international renommierte Flötistin, virtuose Kammermusikerin und erfolgreiche Pädagogin für Flöte, Anne-Cathérine Heinz-mann, ist seit vergangenem Okto-ber Professorin an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Die aus Hamburg stammende Künstlerin kommt aus einer traditionsreichen Musikerfamilie.

Anne Cathérine Heinzmann hat sich als Preisträgerin vieler nationaler und internationaler Wett-bewerbe einen hervorragenden Ruf erobert. Wertvolle Erfahrungen konnte die Künstlerin über Jahre hinweg als stellvertretende Soloflötistin am Opern- und Mu-seumsorchester Frankfurt am Main sammeln.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit nimmt die Kammer-musik bei ihr einen bedeutenden Schwerpunkt ein. Ihre rege internationale Konzerttätigkeit führte die Flötis-tin beispielsweise in die Laeiszhalle Hamburg, die Sem-peroper in Dresden und in das Rudolphinum in Prag, zum Schleswig-Holstein-Musik-Festival und zu den BBC Proms.

Von 2009 bis 2018 war Anne-Cathérine Heinzmann Professorin an der Hochschule für Musik Nürnberg und leitete dort eine äußerst erfolgreiche Klasse. Im No-vember 2015 ist bei Audite eine viel beachtete CD mit Werken von Musikern veröffentlicht worden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfemten waren. Diese CD wurde für den Preis der deutschen Schallplatten-kritik 2016 nominiert und erhielt erstklassige Rezensionen.

 

Violoncello

Prof. Maximilian Hornung

Dmitry Rodionov

Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und einer außergewöhnlichen musi-kalischen Reife erobert der Cellist Maximilian Hornung die internationalen Konzertpodien. Als Solist konzertiert er mit re-nommierten Klangkörpern und den bedeutenden Dirigenten unserer Zeit. Regelmäßig ist er zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall.

Seine nicht nur aufgrund seines jungen Alters erstaunlich umfangreiche und vielseitige Diskographie umfasst sowohl Solokonzerte als auch äußerst pro-minent besetzte kammermusikalische Einspielungen. Gleich für sein erstes Album erhielt er den ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres (Sony 2011). Es folgten zahlreiche weitere Aufnahmen.

Nachdem er 2005 als Sieger des Deutschen Musikwettbewerbs hervortrat, gewann er 2007 als Cellist des Tecchler Trios, dem er bis 2011 angehörte, den Ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Im Alter von nur 23 Jahren wurde er erster Solocellist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und hatte diese Position bis 2013 inne.

Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni-Trust in London unterstützt und gefördert.

Bild © Marco Borggreve

Orgel

Frédéric Blanc

Stefan Baier

Frédéric Blanc stammt aus Südwestfrankreich und improvisierte bereits in jungen Jahren autodidaktisch am Klavier und an der Orgel. Nach seiner Ausbildung an den Konservatorien von Toulouse und Bordeaux setzte er seine Studien bei André Fleury und Marie-Madeleine Duruflé fort.
Ihnen verdankt er seine Kenntnisse der großen französischen Orgeltradition.

Als Preisträger wichtiger internationaler Wettbewerbe (2. Preis beim Grand Prix de Chartres 1996 und 1. Preis beim Concours international de la Ville de Paris 1997), begann er anschließend eine internationale Karriere als Konzertorganist, Improvisator und Pädagoge, die ihn in fast alle europäischen Länder und die USA führte, wo er regelmäßig an den bedeutendsten Universitäten zu Meisterkursen eingeladen ist. So unterrichtete er an den Universitäten von Valparaiso (Indiana), Stanford (Kalifornien), Holland (Michigan), Evanston (Chicago), SMU (Dallas) und am Curtis Institute (Philadelphia) im Rahmen von Meisterklassen über französische Orgelmusik und Improvisation.

Darüber hinaus ist er regelmäßig zu großen Orgelfestivals eingeladen: Bonn, Chartres, Roquevaire, Toulose-les-orgues, Rom, Monte Carlo, Stuttgart, Helsinki, Chicago, Dijon, Oslo, London, Edinburgh, Los Angeles, Nordafrika, sowie beim Brucknerfest in Linz und beim Münchener Orgelherbst. Einige seiner Konzerte wurden auch von deutschen (Bayerischer Rundfunk), amerikanischen und französischen Rundfunksendern übertragen.

Gemeinsam mit der Harfenistin Marie-Pierre Cochereau bildet er ein Duo Harfe & Orgel und tritt regelmäßig als Begleiter des Solotrompeters der Garde Républicaine, Stéphane Vaillant, in Erscheinung.

Parallel dazu wirkte Frédéric Blanc auch bei Radiosendungen mit, in denen es um die Vermittlung französischer Musik und der Improvisation ging. Sein Talent als Improvisator hat weltweite Anerkennung gefunden.

Zudem ist Frédéric Blanc Mitglied der Orgelkommission der Stadt Paris und Mitglied der Kommission für nicht denkmalgeschützte Orgeln in der Abteilung Musik des französischen Kulturministeriums.

Unter den zahlreichen CD-Einspielungen für die Labels Motette, EMI, Aeolus und Baroque Notes seien Aufnahmen hervorgehoben, die seine Vorliebe für die französische Orgelmusik zeigen, sowie Improvisations-CDs, die von der internationalen Presse gewürdigt wurden.

Er ist Autor einer Biographie über André Fleury (L’orgue, cahiers et mémoires), Herausgeber einer Gesamtausgabe der Erinnerungen und Schriften von Maurice Duruflé (Ed. Séguier, Paris), sowie mehrerer Rekonstruktionen von Improvisationen Pierre Cochereaus im Verlag Butz.

Von 1987 bis 1995 wirkte er als Assistenzorganist an der Basilika Saint Sernin von Toulouse. Seit 1999 ist Frédéric Blanc Titularorganist an der Kirche Notre-Dame d’Auteuil in Paris an einer der schönsten symphonischen Orgeln der Hauptstadt.

 

Liedgestaltung - KURS IST BEREITS AUSGEBUCHT

Werner Güra

Stefan Baier

Der in München geborene Tenor Werner Güra absolvierte sein Studium am Mozarteum in Salzburg.

Seine vokale Ausbildung setzte er fort bei Prof. Kurt Widmer in Basel, Prof. Margreet Honig in Amsterdam und Prof. Wessela Zlateva in Wien.

Nach Operngastspielen in Frankfurt und Basel wurde er 1995 Ensemblemitglied der Semperoper in Dresden, wo er mit den großen Rollen seines Stimmfachs vor allem in Opern von Mozart und Rossini zu hören war. Unter der Leitung von Daniel Barenboim sang er an der Staatsoper Berlin, als Gast wirkte er an Neuproduktionen von Die Zauberflöte an der Opéra National de Paris und La Monnaie Brüssel mit.

Am Teatro Carlo Felice, Genua, sang er Ferrando (Così fan tutte), bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik 2006 und den Festspielen Baden-Baden interpretierte er unter Leitung von René Jacobs die Partie des Don Ottavio. Nach einer langen Pause agierte Werner Güra in Mai/Juni 2014 wieder einmal auf der Opernbühne und feierte einen sehr schönen Erfolg in der Züricher Neuproduktion (Willy Decker) von Il Ritorno d’Ulisse in patria.

Als Konzert- und Oratoriumsänger steht er auf den wichtigen Konzertpodien Europas und arbeitet(e) mit Orchestern wie u.a. Berliner Philharmoniker, Sächsische Staatskapelle Dresden, Gewandhausorchester Leipzig, Wiener Symphoniker, London Philharmonic Orchestra, Koninklijk Concertgebouworkest, den deutschen (BR, SWR, HR, NDR) und holländischen Rundfunkorchestern sowie BBC Symphony Orchestra und Orchestre National de France, unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Michel Corboz, Sir Colin Davis, Adam Fischer, Bernard Haitink, Leopold Hager, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, René Jacobs, Marek Janowski, Ton Koopman, Fabio Luisi, Kurt Masur, Ingo Metzmacher, Riccardo Muti, John Nelson, Yannick Nézet-Séguin, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, George Prêtre, Peter Schreier, Thomas Zehetmair. Werner Güra hatte auch das große Glück, regelmäßig mit Nikolaus Harnoncourt zu arbeiten (Japan-Tournee mit Messias und Mozart-Requiem, Weihnachtsoratorium im Musikverein Wien, Jahreszeiten und Schöpfung bei der Styriarte Graz, Schubert Es-Dur Messe, Schumanns Szenen aus Goethes Faust und Missa solemnis mit dem Concertgebouworkest, Beethoven C-Dur Messe in Berlin).

Zu den Höhepunkten der jüngsten Vergangenheit zählen Brittens War Requiem mit den Wiener Symphonikern und Philippe Jordan, Bachs Magnificat mit dem Concentus Musicus Wien und Stefan Gottfried, Bachs Weihnachtsoratorium mit den Wiener Symphonikern und Philippe Jordan, Mendelssohns Elias mit Philippe Herreweghe, gefolgt von Schuberts Es-Dur Messe mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, sowie Beethovens Symphonie Nr. 9 mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und den Münchner Philharmonikern unter Manfred Honeck. Des Weiteren war Werner Güra in Schumanns Paradies und die Peri mit Jérémy Rohrer, in Bruckners Te Deum mit dem Pittsburgh Symphony unter Manfred Honeck, Berlioz‘ Requiem unter Marc Soustrot in Leipzig und Schumanns Faust-Szenen mit dem Royal Concertgebouw Orkest unter Sir John Eliot Gardiner in Amsterdam, zu hören.

In der laufenden Saison ist Werner Güra mit Bachs Johannes-Passion unter der Leitung von Daniel Reuss im Amsterdamer Concertgebouw, mit Bachs h-moll Messe unter der Leitung von Trevor Pinnock in Paris, Bruckners Te Deum in der Hamburger Elbphilharmonie, Mendelssohns Lobgesangs-Symphonie mit David Afkham in Madrid, Beethovens IX. Symphonie unter Yannick Nézét-Séguin in Baden-Baden, sowie Schumanns Das Paradies und die Peri in Montréal zu hören.

Für Harmonia Mundi France wirkte er an den CD-Aufnahmen mit von Orpheus (Telemann), Die Jahreszeiten und Così fan tutte, Weihnachtsoratorium und Matthäus-Passion (J.S. Bach), alle unter Leitung von René Jacobs. Mit dem RIAS Kammerchor unter Leitung von Marcus Creed erschienen Schubert Lieder und Der Rose Pilgerfahrt von Schumann, ebenfalls Harmonia Mundi. Teldec veröffentlichte Beethovens Fidelio unter Daniel Barenboim mit Werner Güra als Jacquino. Für Sony/BMG nahm er Haydns Orlando Paladino und Die Jahreszeiten sowie Bachs Weihnachtsoratorium jeweils unter Nikolaus Harnoncourt auf.
Werner Güra ist vor allem auch ein international anerkannter Lied-Interpret mit regelmäßigen Auftritten in der Londoner Wigmore Hall, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Kölner Philharmonie, Gulbenkian Lissabon, Lucerne Festival, Lincoln Center New York, bei den Schubertiaden in Schwarzenberg und Barcelona. In der kommenden Saison führen ihn Liederabende in die Londoner Wigmore Hall, in den Wiener Musikverein, nach Zürich und nach Stuttgart.

Im September 2000 erschien bei Harmonia Mundi seine erste Solo-CD mit Schuberts Die schöne Müllerin (Begleiter Jan Schultsz), in den Jahren darnach folgten Schumann: Dichterliebe, Liederkreis op. 39 und Hugo Wolf: Mörike Lieder. Mit Pianist Christoph Berner erschienen die Alben Schöne Wiege meiner Leiden mit Liedern von Clara und Robert Schumann und Johannes Brahms, Schuberts Schwanengesang, Mozart Lieder, Schuberts Winterreise und ausgewählte Schubert-Lieder mit dem Album-Titel Willkommen und Abschied. Mit Sängerkollegen nahm er Brahms Liebesliederwalzer und Schumanns Spanische Liebeslieder und eine Auswahl von Schubert-Liedern auf. All diese CDs fanden sowohl beim Publikum als bei der Fachpresse großen Anklang und wurden mit dem Diapason d’or und Editor’s Choice in Gramophone ausgezeichnet. Im April 2011 wurde ihm für die Winterreise-Aufnahme der BBC Music Magazine Award „Vocal“ verliehen, im Oktober 2012 erhielt er für die Aufnahme Willkommen und Abschied den ECHO-Klassik-Preis für die beste Liedeinspielung des Jahres 2012. Letzte Neuerscheinungen waren Scottish Airs, Haydn-Lieder mit Triobegleitung und Ludwig van Beethovens Lieder & Bagatellen.


Seit 2009 unterrichtet Werner Güra Gesang an der Musikhochschule Zürich.

Neue Musik

Peter Tilling


Peter Tilling ist Dirigent, Cellist und Komponist.

Bei den Bayreuther Festspielen 2011 dirigierte mit großem Erfolg „Tannhäuser". 2019 leitete er dort ein Konzert mit Werken von Wagner, Stockhausen,Boulez und Cage, im Corona-Jahr 2020 war er Dirigent für die Multimedia-Uraufführung The Loop of the Nibelung von Simon Steen-Andersen.

Er dirigierte Symphoniekonzerte mit dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Philharmonia Orchestra London und dem Symphonieorchesterdes Bayerischen Rundfunks. Opern dirigierte eram Teatro Real (La Clemenza di Tito), am Opernhaus Zürich (Die Frau ohne Schatten), bei den Salzburger Festspielen (Madernas Satyricon, Sciarrinos Lohengrin), an der Opéra de Montpellier (Monteverdis Poppea), am Staatstheater Nürnberg (Der fliegende Holländer, Krol Roger,Tosca,Turandot,Tristan und Isolde), an der NederlandseOpera (Wolfgang RihmsDionysos), bei der Münchner Biennale und am Theater Freiburg (Hector Parra – Das geopferte Leben UA).

Bei der Musica viva des Bayerischen Rundfunks dirigierte erTeile aus Stockhausens SAMSTAG aus Licht, mit dem von ihm gegründeten risonanze erranti ensemble leite er Uraufführungen von Wolfgang Rihm, SamirAmarouch, Birke Bertelsmeier und MithatcanÖcal.

Ebenfalls dirigierte er das Ensemble Modern, das Ensemble recherche, das oenm Salzburg und das Collegium Novum Zürich.
Auch im Bereich der alten Musik ist erfolgreich: Bei den Händelfestspielen Karlsruhe dirigierte erAlmira und arbeitete mit dem Freiburger Barockorchester.

Als Cellist legteer sein Konzertexamen bei Martin Ostertag in Karlsruhe ab und spielte bei den Münchner Philharmonikern wie dem Ensemble Modern.

ZahlreicheWerke sind ihm gewidmet, z.B. 'ForTilling' von Nikolaus Brass. Kammermusikpartner sind u.a. Konstantin Lifschitz,Tabea Zimmermann,Wen-Xiao Zheng, Yorck Kronenberg, Maria Stange und Roland Glassl.

Am Staatstheater Nürnberg war erstellvertretender Generalmusikdirektor und arbeitete als Assistent von Nikolaus Harnoncourt, Sylvain Cambreling, FranzWelser-Möst und Thomas Hengelbrock. Sein Dirigierstudium absolvierte er bei Peter Eötvösim Studiengang Konzertexamen (Karlsruhe) sowie bei Prof. Klaus Eisenmann (Mannheim).

Als Komponist erhielt erfür sein Orchesterwerk 'affermare' einen Förderpreis beim internationalen Bach-Kompositionswettbewerb Eisenach.

Kammermusik

Prof. Thomas Hoppe

Thomas Hoppe gilt als einer der hervorragendsten Klavierpartner seiner Generation und konzertierte als solcher mit Künstlern wie Itzhak Perlman, Antje Weithaas, Tabea Zimmermann, Alban Gerhardt, Jens Peter Maintz und Frans Helmerson. Der 1971 geborene deutsche Pianist ging als Schüler von Lee Luvisi in die USA und schloss seine Ausbildung später an der berühmten Juilliard School in New York City ab. Dort war er langjähriger Studiopianist für Dorothy DeLay und Itzhak Perlman.

Als Mitglied des ATOS Trio tritt er weltweit auf und gewann viele Preise und Auszeichnungen. Im Herbst 2019 erschien eine Gesamtaufnahme der Klaviertrios von Ludwig van Beethoven als Livemitschnitt aus der Wigmore Hall. Auch mit dem ensemble 4.1 piano windtet geht Thomas Hoppe regelmäßig international auf Tournee.

Seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten arbeitet Thomas Hoppe für internationale Wettbewerbe als Klavierpartner, so für den Concours Reine Elisabeth in Brüssel, den Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover oder den Indianapolis Violin Competition.

Der Pianist gibt Meisterkurse für Klavierbegleitung und Kammermusik in Europa, Australien, China, Südamerika und den USA, zuletzt als Dozent beim Zhuhai Violin Festival 2020 oder als Jurymitglied beim Trondheim Kammermusikwettbewerb TICC 2019. Konzertauftritte mit namhaften Streichquartetten runden seinen Tourneeplan ab - mit dem Shanghai Quartett, dem Modigliani Quartett, dem Mandelring Quartett oder dem Simply Quartet.

Im April 2018 folgte er einem Ruf an die Folkwang Universität der Künste in Essen als Professor für Klavierkammermusik. Er ist künstlerischer Mitarbeiter an der Musikhochschule Hanns Eisler, und betreut mit dem Atos Trio einen Kammermusikkurs an der Accademia Perosi in Biella, Italien.

Thomas Hoppe lebt mit seiner Familie und einem kleinen Hund in Berlin.