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Galakonzert mit dem Münchner Kammerorchester

Galakonzert mit dem Münchner Kammerorchester

So, 29.09.2019, 19:30 Uhr
Straubing - Rittersaal im Herzogschloss

in Kooperation mit den Konzertfreunden Straubing e.V.


Seit Herbst 2016 leitet Clemens Schuldt das Münchner Kammerorchester, die „kleine Edelmusikertruppe“ mit ihrem „hinreißenden Mix aus historischer und moderner Musizierpraxis“ (SZ). Anspruchsvolle Programme, die Werke früherer Jahrhunderte assoziativ und spannungsreich mit Musik der Gegenwart konfrontieren, prägen das Profil des Ensembles. Ästhetisch vorurteilsfrei und experimentierlustig setzen Schuldt und das Orchester dabei auf die Erlebnisqualität und kommunikative Intensität zeitgenössischer Musik. Die künstlerische Planung obliegt einem Künstlerischen Gremium, dem neben dem Chefdirigenten, zwei Orchestermusiker sowie Geschäftsführung und Dramaturgie angehören. Nachdem in den vergangenen Spielzeiten Begriffe wir Ostwärts, Drama, Kindheit, Isolation, Reformation und zuletzt Wandern die dramaturgische Konzeption leiteten, widmete sich die Saison 2018/19 unterschiedlichen Facetten des Themas Vorwiegend heiter.

In Roding in der Oberpfalz geboren, studierte Katja Stuber an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christian Gerhaher und schloss ihr Studium 2008 mit Auszeichnung ab. In München besuchte sie die Oratorien- und Liedklassen von Christoph Hammer, Juliane Banse und Helmut Deutsch. In Saarbrücken beendete sie im April 2011 ihr Meisterklassenstudium bei Ruth Ziesak ebenfalls mit Auszeichnung. Aktuell arbeitet sie mit Margreet Honig in Amsterdam.
In der Spielzeit 2009/2010 war die Sopranistin als Ensemblemitglied im Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert und kehrte danach als Gast an dieses Haus zurück. Von 2014 bis 2017 war sie Ensemblemitglied im Staatstheater Darmstadt und währenddessen als Gast im Staatstheater Wiesbaden und Staatstheater Bonn zu hören.
Im Sommer 2011 feierte Katja Stuber ihr viel beachtetes Debüt bei den 100. Bayreuther Festspielen (Partie des Jungen Hirten) in einer Neuinszenierung von Richard Wagners Tannhäuser und unter musikalischer Leitung von Thomas Hengelbrock. Bei den Festspielen der Jahre 2012 – 2014 war sie in der gleichen Partie unter Christian Thielemann und Axel Kober zu hören.
Als Konzert-Solistin musiziert Katja Stuber mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchener Symphonikern, dem Bach-Collegium München, den Stuttgarter Philharmonikern, Concerto Köln, dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem NDR Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und der Akademie für Alte Musik Berlin. Sie singt unter namhaften Dirigenten wie Daniel Harding, Peter Dijkstra, Hans-Christoph Rademann, Thomas Hengelbrock, Giovanni Antonini, Konrad Junghänel, Philippe Herreweghe und Herbert Blomstedt.
Im Sommer 2013 war Katja Stuber zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen mit Mozarts „Requiem” zu Gast. Im Festspielsommer 2015 kehrte sie in der Partie der „Belinda” (Purcell: Dido und Aeneas) dorthin zurück.
Seit dem Wintersemester 2017/18 hat Katja Stuber eine Dozentur im Fach Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg inne.

Programm

Luigi Boccherini (1743 – 1805)
Sinfonia „La casa del diavolo“

Alban Berg (1885 – 1935)
Sieben frühe Lieder

Samuel Barber (1910 – 1981)
Adagio for Strings

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Abschiedssinfonie

Leitung: Yuki Kasai

 

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