Nachlese auf das Bluval-Festival 2017 - mit Ausblicken auf 2018

Mit dieser handfesten Überraschung wartete der Bluval-Verein am Dienstagabend bei seinem Treffen im Sommerkeller auf.

Stefan Mutz, der Vorsitzende von Bluval, begrüßte am Dienstagabend im Sommerkeller an der Regensburger Straße zahlreiche Gäste wie den Bluval-Präsidenten, Oberbürger- meister Markus Pannermayr, zur Nachlese auf das Bluval-Festival 2017. Unter ihnen die Vorstandsmitglieder und Stadträte Andreas Fuchs, Karin Mittermeier-Ruppert und Peter Ries. Marianne Gebhardt vom Landratsamt vertrat den Landkreis und Bluval-Urgestein Karl Penzkofer war auch dabei.

Eine Nachlese im Zusammenhang mit Informationen gab es von Stefan Mutz, der zuerst ein Heft aus der Werbeagentur artworkx von Thomas von Heintschel-Heinegg den Gästen überreichte. Die achtseitige DIN-A-4-Broschüre setzt eine gut aufbereitete Nachlese des Internationalen Musikfestivals ins rechte Licht, die auch sehr gut als Werbeträger Verwendung finden wird.

Mutz blickte noch einmal zurück auf das vielfältige Programm und ging dezidiert auf die Meisterkurse ein, die auch heuer mit hervorra- genden Dozenten aufwarteten und auf sehr gute Resonanz stießen. Diese internationalen Teilnehmer fin- den sich auch im Konzertleben wieder mal in Straubing ein, meinte Mutz. Für die Zukunft der Meisterkurse schwebt dem Vorsitzenden eine Art „Campus-Akademie“ vor, die im Stadtzentrum ihren Platz haben soll, denn die Arbeit in den Meisterkursen findet mittlerweile bayernweit Anerkennung. Auch Präsident Markus Pannermayr zeigte sich von diesem Gedanken positiv angesprochen und fragte gleich mal nach den Infrastruktur- voraussetzungen, die Stefan Mutz dabei ins Auge fasst. Die Meisterkurse sollen für das Publikum erlebbarer werden. Revue passieren ließ Mutz einige Höhepunkte wie die Atelierkonzerte, „Tannöd“ in der Kraftzentrale oder auch den Abend in Leiblfing mit Hannes Ringlstetter und Dominik Glöbl. Dazu gehöre zweifelsohne auch das Konzert von Stefferl Well und Franz Schnieringer. Auch viele andere Aufführungen verzeichneten eine gute Resonanz. Höhepunkt war wie immer der Bluval-Samstag, an dem an zahlreichen Spielstätten im Stadtgebiet wunderbare Musik erklang. Bluval sei kein reines Blasmusikfestival, erklärten Mutz und Penzkofer unisono. Vielfalt sei das Gegenteil von Langeweile, so der Tenor.

Die Übersicht über Einnahmen und Ausgaben wurde von Schatzmeister Peter Ries vorgetragen. Erhöhte Sponsorenbeiträge vom Freistaat, der Stadt und dem Landkreis ließen die Finanzierung auf sicheren Füßen stehen. Natür- lich seien neue Sponsoren immer herzlich willkommen.
Brigitte Vogel machte das Angebot, sich in Zukunft mit dem Paul-Theater verstärkt bei Bluval einzubringen, was auf positive Resonanz stieß. Als Vorsitzende des Vereins erklärte sie, es mache Spaß, für Straubing Kultur zu organisieren.

Der OB dankte allen Ehrenamtlichen, die sich in den Dienst von Bluval stellen. Das Festival sei in seiner Form etwas Einmaliges und mittlerweile zu einem Standortfaktor gewachsen.

- wil -

Veröffentlicht am: Uhr

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